Samstag, 31. Oktober 2015

Was halte ich fest und sollte ich loslassen?

Loslassen – zusammengebissene Zähne

In meinen diesjährigen Japan Ferien hab ich vieles erlebt.

Nach den ersten Aikido Trainings hatte ich von Kopf bis Fuss Muskelkater und jede Bewegung tat weh. Ein Besuch im Onsen am freien Tag, tat gut und der Körper konnte relaxen.

In einer Nacht stellte ich fest, dass ich meine Zähne zusammenbiss. Es war als ob ich nicht loslassen kann. Mein Gedanke war, dass mein Körper, mein energetischer Körper und meine Seele etwas am Verarbeiten sind. Doch mein Kopf realisierte nicht um was es geht. Er hielt noch immer fest. Zudem spürte ich, dass ich extrem verspannte Schultern hatte und meine Verdauung funktionierte auch nicht richtig.

Was hielt ich fest?


  • Ist es der Gedanke an mein erstes mehrteiliges Webinar „Deine Feng Shui Beratung“ welche am 19. September startete?
  • Ist es der Gedanke, dass ich zu wenig Zeit für meine Firma aufwende, während den Ferien?
  • Ist es, dass ich während den Ferien nicht meinen, sondern Frédérics Rhythmus lebte?


Ja, diese Teile haben sicherlich Einfluss, aber es geht tiefer.

Ich las einen Blog-Text von meiner Freundin Chantal. Ihre Offenheit und Tiefgründigkeit berührte mich sehr. Mir wurde etwas bewusst!

Vor zwei Jahren war unser letzter Aufenthalt in Japan. Damals sagte mein Frédéric zu mir, dass wir nun so lange Liebe machen bis ich Schwanger werde. Dies hielt gerade einmal zwei bis drei Wochen. Ich muss auch gestehen, dass mir der Akt nicht mehr so viel Freude bereitete, seit ich 2009 etwas am Gebärmutterhals wegnehmen lassen musste. Ich hatte immer wieder veränderte Werte bei den halbjährlichen Abstrichen. Doch seit der Operation war ich nicht mehr bei der Gynäkologin, weil ich im Nachhinein das Gefühl hatte, dass diese OP nicht notwendig gewesen wäre. Seit ich 11 Jahre alt bin, habe ich meine Mens. Nie hatte ich Schmerzen, vielleicht ab und zu mal vorher ein paar Bauchkrämpfe. Jedoch war es eine Zeit lang so, dass ich mich vom Thema Kinderwunsch beherrschen lies. Das stimmt etwas traurig, weil es verpuffte Energie war. Im Nachhinein hätte ich sie besser nutzen können. Aber das musste mir erst bewusst werden.

In diesem Jahr hatte ich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich wohl keine eigenen Kinder haben werde und Gotti wohl auch nicht. Auch wenn ich mir das gewünscht hätte, als meine Cousine ihr zweites Baby bekam. Damals kamen in mir, all meine Muttergefühle hoch.

Wenn ich jetzt diese Zeilen schreibe, laufen mir die Tränen hinunter.

Mir wird bewusst, dass ich keine physische Schwangerschaft haben werde. Der Gedanke ein Kind von Frédéric in mir zu tragen und gebären freute mich sehr, doch er wird keine Realität. Ich spüre, wie er für sich dieses Thema abgeschlossen hat. So liegt es bei mir, dieses Thema auch abzuschliessen.

 
Lieber Jason, mein ungeborener Sohn
Wie manches Mal habe ich dich ganz nah gespürt und gesehen wie wir spielen.
Doch es bleibt ein Gedanke, ein Hellsehen.
Ich werde dich in meinem Herzen tragen und ich weiss, du bist immer bei mir. Du unterstützt mich in meinen Projekten in welchen du, lieber Jason, ein Teil davon bist.

Ja meine Firma ist mein Kind, welches meine 100% Aufmerksamkeit fordert. Diese gebe ich ihr. Frédéric und ich haben zusammen das AIKIDO Dojo, welches unser Kind ist.


Ach wie gut tun diese Zeilen. Mir bewusst werden, was ich alles habe und wie viel Energie ich darin verstauen kann, denn ich habe so viel davon.

Loslassen ist immer ein Akt, welcher Tränen und Heilung bringen wird. Loslassen gilt es nicht nur auf der Materiellen ebene, sondern auch und das ist ganz wichtig, auf der physischen.

Ab heute werde ich, der Frage des Babys nicht mehr ausweichen. Ich kann klar auf die Frage antworten. Meine Firma ist mein Baby und das Aikido Dojo ist unser Baby.

So kann beides gross und grösser werden.

Manchmal braucht es eine gewisse Zeit, bis einem das bewusst wird. Vieles ist in uns vergraben und irgendeinmal kommt es ans Licht.

Es wurde leichter in meinem Körper, doch die Zähne schmerzen noch etwas. Dies braucht wohl etwas länger und ein paar Meditationen zu Entspannung.

ARIGATOU an alle Menschen in meinem Leben. Durch euch lerne ich immer wieder etwas über mich. 


Freitag, 23. Oktober 2015

Le petit Price

Le 2 août j’étais au cinéma. Au début j’ai pensé que, je serais la seule personne, mais après nous étions peut-être 10 personnes.



Le film est en français et les autres langues vont sortir en Décembre 2015.

Le nouveau animé « Le petit Prince » est une histoire dans une histoire. Florence Forest dit, c’est un œuvre à l’original.
L’histoire raconte la vie d’une maman et de sa fille. La mère travaille beaucoup et la fille veut être comme la maman, ou peut-être pas ?
Après un déménagement pour le Plan B, la fille découvre une autre vie.

Dans l’animé les adultes n’avaient plus de couleurs dans leurs vies et ils ont perdu la sensation d’être heureux. La fille a commencé à réaliser tout ça à cause de son nouveau voisin.
Mais, notre société n’est pas un peu comme ça ? Ceux qui se lèvent le matin pour le travail et ils n’ont pas du tout envie d’aller travailler dans cette entreprise.
Dans le film montre la personne avec le plus de puissance dirige tout. Même si c’est un film, est-ce que notre société est aussi comme ça ?

À l’école primaire j’avais un livre d’amis. Un jour j’ai laissé écrire une maitresse en formation d’écrire dedans. Elle avait écrit comme phrase ou vœux pour moi:

« On ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible pour les yeux. »

En plus elle a écrit que je devrais lire le petit Prince en enfant et une fois en adulte.
Sur mon chemin de vie j’ai découvert ce livre seulement comme adulte.

Le plus important pour notre vie est de vivre avec le cœur, pas avec la tête ou l’argent. Ca j’ai réalisé qu’avec ce film de deux heures. Bien sûr, nous avons besoin de l’école ou d’un travail, mais les deux doivent toucher notre cœur et nous amener vers la joie.

Mon travail comme consultante de Feng Shui et quand je donne des cours de cuisine japonaise remplis mon cœur et j’ai beaucoup de plaisir avec mon travail.

Cordialement

Michèle

Samstag, 17. Oktober 2015

Matsuri im Onoda Jinjia, Yamaguchi Ken

Hikitsuchi Sensei, Gründer und erster Leiter des Dojo in Shingu, reiste zwei Mal im Jahr zum Onoda Jinjia und dort organisierte Fest. Neben seiner Tätigkeit als Dojo-Leiter in Shingu, war er Shinto-Priester. Nach der Zeremonie machte er immer eine Aikido-Vorführung. Wir mussten unsere Trainingskleidung nicht mitnehmen, da andere Schulen die Vorführung machten. Der Onoda-Tempel ist mit den Tempeln des Kumano Sanzan, Kumano Hongu Taisha, Kumano Nachi Taisha und Kumano Hayatama verbunden.
 
Die Reise mit dem Bus startete in Hongu um 6 Uhr früh. Sie dauerte insgesamt 12 Stunden. Nicht nur, weil der Yamaguchi Ken weit entfernt liegt, sondern auch, weil japanische Busfahrer jede Stunde eine Pause machen müssen. Damit das die Reisenden nicht stört, wird das mit einem Toiletten-Stopp verbunden.



Unsere Ankunft wurde sehnlichst erwartet. Der Empfang war herzlich und kurz darauf gab es ein leckeres Abendessen. Auch wenn ich nach der langen Reise müde war, hatte ich Hunger. Während und nach dem Abendessen erfuhren wir Details über den Onoda Jinjia. Wir durften die Adresse unseres Dojos in ein Erinnerungsbuch schreiben. Dabei entdeckten wir Namen von Personen, die wir kennen. So zum Beispiel Axel Tulet aus Beauvoir-sur-Mer.













Nach den Diskussionen in Japanisch, Englisch und mit Handzeichen durften wir ins Ofuro. Das Ofuro ist das japanische Badezimmer. Die öffentlichen werden heute geschlechtsgetrennt benutzt. Heute werden die öffentlichen Ofuros immer seltener, da die modernen Wohnhäuser über ein eigenes verfügen. Das des Onoda Jinjia ist so alt, dass das Wasser mit Holz geheizt wird. Es war so heiss, dass ich mich nicht in die Wanne setzen konnte. Lies hier, wie ein Ofuro benutzt wird.



Die meisten unserer Reisegruppe waren bereits um 20:30 Uhr im Bett (Futon). Ich war auch müde, konnte trotzdem noch nicht schlafen. Um 21 Uhr war das Licht schon gelöscht. Kurz darauf kamen die letzten ins Bett. Eine dieser Personen schnarchte so sehr, dass ich nach rund 1,5 Stunden mein Futon nahm und mich entfernte. Da alles offen war, hörte ich ihn trotzdem.
Am nächsten Morgen kam um 5 Uhr der Weckruf.
Frühstück gab es um 7 Uhr und die Feierlichkeiten starteten um 10 Uhr.

Das Frühstück wurde zubereitet. Der Schrein und die Bühne für die Vorführungen wurden zurechtgemacht. Wir halfen. Trotzdem hatte ich Zeit, um ein paar Fotos zu machen.




Das Frühstück war ein traditionelles, japanisches. Es gab eine frisch zubereitete Miso-Suppe, Reis sowie Fisch. Schau selber: 



Pünktlich um 10 Uhr begann die Shinto-Zeremonie. Alle Personen erhielten ein Blatt, auf dem die Gebete aufgeschrieben waren. Dank der Hiragana neben den Kanjis konnte ich es lesen, doch leider musste ich das Blatt abgeben, obwohl ich es gerne behalten hätte. Die Zeremonien waren interessant.

Zum Mittagessen gab es ein Bento, welches von den Frauen des Schreins zubereitet wurde. Es war mittlerweile 13 Uhr und wir hatten langsam Hunger.

Danach begannen die Vorführungen. Es gab eine Aikido-Vorführung, ein Shamisen-Künstler, einige Sängerinnen und Tänzerinnen sowie einen Drachentanz. Während des Drachentanzes wurde ich fastvon einem gegessen!

Eine der Sängerinnen begleitete unsere Reisegruppe. Sie singt das Aikido-Lied, welches Sugawa Dojo-cho schrieb.



Zum Zeitvertrieb gab es eine Tombola. Bei einer japanischen Tombola gibt es nur Gewinn-Lose. Ich kaufte eines und gewann zum Glück nur etwas Kleines.


Als alle Darbietungen vorüber waren, wurden Mochi-Kuchen ins Publikum geworfen. Mochi-Kuchen sollen Glück bringen. Wir nahmen einige mit nach Hause. Danach wurde der Rückweg in Angriff genommen und wir kamen um 2 Uhr in der Nacht in Hongu an.


Hier ein kleines Glossar zum Text:
Matsuri = Festivität
Jinjia = Tempel
Dojo-cho = Leiter des Dojos
Ofuro = Badezimmer
Shrine = Tempel
Misosuppe = Eine Suppe mit Tofu als Basis
Kanji = japanische Schriftzeichen
Hiragana = ein japanisches Alphabet
Bento = Lunch-Box
Shamisen = japanische 3-Seiten-Gitarre

Mochi = Klebreiskuchen

Samstag, 10. Oktober 2015

Tes problèmes ne sont pas défendus avec une consultation de Feng Shui

J’ai appris durant ma formation de Médium de faire la différence de mes énergies et celles des autres personnes. C’est très important, parce que je copie dès les sentiments des autres sur moi. Mais même avec ma formation, je travaille tous les jours sur ce thème et découvre aussi des nouveaux blocages chez moi. Le travail sur soi n’est jamais fini.

Une partie du travail avec soi-même est aussi abordé par le Feng Shui. Mais les problèmes ne partent pas après un bilan de Feng Shui. C’est important pour réaliser comment biens faire. 

Le Feng Shui n’est pas un patch pour les problèmes ou blessures.



Avec l’aide du Feng Shui tu reconnais tes problèmes et c’est bien de les accepter. Si tu mets comme une armure de chevalier contre tes soucis, ils vont revenir encore plus forts.

Oui, je sais, c’est difficile d’accepter ces problèmes. Nous n’avons pas l’habitude de faire attention à soi, parce que les autres l’ont toujours fait ou c’est leur faute.

Fen Shui t’aide pour le travail avec toi-même.

Cordialement
Michèle

Samstag, 3. Oktober 2015

Besuch in Koyasan

An unserem letzten Sonntag in Japan fuhren wir mit zwei Freundinnen nach Koyasan. Die Reise mit dem Auto dauerte drei Stunden, mit dem Zug wäre es ein Hinweg von acht Stunden gewesen.


Das interessante an unserem Ausflug ist, dass ich mir zu Hause wünschte, dass wir Koyasan besuchen.




Koyasan ist eine Buddhistische Stadt, welche in diesem Jahr (2015) 1‘200 Jahre alt wurde. Unser Besuch gleicht einer Japanischen Reisegruppe in Europa. So gingen wir die drei wichtigsten Tempel (Dera) besichtigen, doch für mehr richte die Zeit leider nicht.




 Zu meinem Frédéric sagte ich, dass ein zweitätiger Stopp gut wäre. So könnte die ganze Anlage (die Stadt) besichtig werden.