Mittwoch, 15. März 2017

Meine Japan-Reise-Vorbereitungen

Heute Teile ich mit dir, meine wertvollen Tipps für deinen nächsten Japan-Urlaub!

Bevor du den Flug buchst solltest du dir im Klaren sein, was du besichtigen willst. Dies wird der Zielflughafen bestimmen.

Der Flug, wie gedacht wird, ist nicht das teuerste zu sein. Wir haben einmal einen Flug von Zürich nach Tokyo gebucht für 600,00 CHF. Gar nicht so viel. Trotzdem ist es wichtig die Preise zu vergleichen. Dazu verwenden wir Skyscanner. Er scannt die verschiedensten Portale. Du kannst deinen gewählten Flug abonnieren, damit du immer auf dem aktuellen Stand bist, wie sich der Preis verändert. Bevor ich definitiv Buche, vergleiche ich auch immer die Preise direkt mit der angegebenen Fluggesellschaft.
  
Unsere perfekte Reise mit dem Japan Rail Pass war von Shingu, dort wo wir immer hinfahren, über Osaka nach Okayama, Hiroshima und um schliesslich mit der Fähre nach Miyajima. Danach besuchten wir Hiroshima. Von dort aus fuhren wir nach Matsue in der Präfektur Shimane. Dies befindest sich beim Japanischen Meer. Von Matsue aus besuchten wir mit dem Zug verschiedene andere Orte. Das war unsere perfekte Japan Rail Pass-Reise.

Was du besichtigen solltest kommt wirklich darauf an, was du sehen willst. Ob du jetzt eher traditionell bleibst oder eher modern. Für die Modernität gehst du eher nach Tokyo, für die traditionellen Dinge eher nach Kyoto. Du kannst auch nach Hokkaido oder nach Okinawa gehen. Japan bietet für jeden Geschmack etwas und mit der Reisezeit ist identisch. Egal ob du im Frühling, Sommer, Herbst oder im Winter reist. Wichtig zu wissen ist, dass im Frühjahr die Kirschblüten blühen, das ist aber eher so im März, vielleicht Anfang April, je nach Region. Der Sommer ist toll für Sommerfeste und das Schwimmen im Meer oder einem Fluss. Der Juli ist schwülwarm und kann Temperaturen um die 34-35 Grad haben. Im Herbst ist die Taifunsaison. Es kann viel regnen und winden. Der Winter bietet je nach Region wundervolle Schneeverhältnisse. Hokkaido soll die perfekte Schneesport-Region sein.
 
Das Frühjahr eignet sich auch um Okinawa zu besuchen. Die südlichste Insel im Atlantik. In Okinawa findest du ein anderes Flair. Flora und Fauna sind anders. Es ist die Karibik von Japan.

Wenn du im Frühling, Oktober - November oder im Winter nach Japan fliegst, dass du weisst, dass die japanischen Häuser nicht wie bei uns geheizt sind. Die Räume werden nur dann beheizt, wenn du im Raum bist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du wärmere Kleider oder zum Schlafen zusätzlich einen Schlafsack mitnimmst. Ich nehme im Frühling auch immer eine kleine Bettflasche mit.

Weitere Reisevorbereitungen, die für Dich unter Umständen wichtig sind:
  • Ein Pocket WI-FI oder eine Art SIM Card zu kaufen oder mieten, ist sinnvoll. Beim Pocket WI-FI ist es so, dass du das WI-FI immer bei Dir hast. Meines bestelle ich bei Japan Rail Pass.
  • Der Japan Rail Pass kann jetzt auch vor Ort gekauft werden. Es gibt auch Regionale Pässe.
  • Ein weiterer Punkt sind die Übernachtungen.
    Du kannst heute mit Airbnb viele tolle Sachen finden, vor allem in den grösseren Städten. Jedoch ist Airbnb in Japan sehr umstritten, weil es rechtlich gesehen nicht gestattet ist. Ich hingegen bevorzuge für die Hotelreservation. Ich buche immer auf der japanischen Version von Rakuten. Dank Googles automatischer Übersetzung, weiss ich, ob ich ein Frühstück, Badezimmer oder ob es Parkplätze hat. Auf der japanischen Rakuten Seite sind die Preise massiv günstiger und es hat viel mehr Angebote.
  • Du kannst auch ein Auto mieten. Dazu benötigst du einen Internationalen Fahrausweis. Denke daran, dass in Japan auf der anderen Strassenseite gefahren wird. Auf den japanischen Rent-a-car-Seiten schauen was es für Bedingungen es hat.
  • Taxis sind in Japan sehr teuer und sollten nur im Notfall benutzt werden. Das Spezielle an den Taxis ist, wenn du eines besteigst, die Türe öffnet sich automatisch. Du steigst immer hinten ein, ausser zu dritt.


Bezüglich des Geldes kannst du einen Teil sicherlich von hieraus mitnehmen. Mit deiner Kreditkarte kannst du bei den ATM’s (der Bankomat in Japan) Geld abheben. Der Beste ist dieser bei der Post. Doch auch in den 24h Shops ist es möglich Geld abzuheben.
Als ich das erste Mal in Japan war, nahm ich Swiss Bankers Traveler Cheques mit. In einer Bank tausche ich diesen in Geld um. Es war ein riesen Procedere und ich verplemperte wegen des Schecks fast zwei Stunden.

Es ist empfehlenswert, wenn du dich im Vorfeld ein bisschen mit der japanischen Sprache auseinandersetzt. Englisch kann nicht immer jeder oder will es nicht sprechen. An den sehr Touristischen Orten ist es einfacher, als wenn du an unbekanntere gehst.

Wenn du Freunde hast oder spezielle Einladungen bekommst, ist es ratsam, ein Geschenk mitzubringen. Dieses Geschenk soll eine Lokale-Spezialität sein und es muss eingepackt sein.

Je nach Fluggesellschaft kannst du zwischen 23 und 30 Kilo mitnehmen. Z.B. letztes Jahr bei Turkish Airways konnten wir 30 Kilo in die Koffer packen. Beim Rückflug war mein Koffer keine 30 Kilo, aber vielleicht 24 Kilo. Der war so schwer, ich mochte ihn kaum mehr ziehen. Dieses Jahr fliegen wir mit ANA All Nippon Airways und da haben wir die Möglichkeit pro Person zweimal 23 Kilo mitzunehmen.

Wenn du vieles einkaufst, kannst du mit der Post deine Mitbringsel oder Kleider nach Hause schicken lassen. Das habe ich auch schon häufig gemacht. Mit der Post hast du drei verschiedene Möglichkeiten. Mit der einen, die schnellste Version, ist es innerhalb von drei bis vier Tagen zu Hause. Die mittlere Version geht vielleicht ein bis zwei Wochen oder maximal einen Monat und die dritte Version, da geht es bis zu drei Monate. Ich nehme immer die letzte Version.

Es ist gut, wenn du, bevor du nach Japan gehst und bevor du deine Reise antrittst, alle Dokumente auszudrucken und bei dir zu haben. Bevor du in Japan ankommst werden im Flugzeug Dokumente verteilt, welche du als Ausländer und Einreisender auszufüllen hast. Stelle sicher, dass du diese Formulare vor der Imigration ausgefüllt hast. Am Flughafen findest du ausgefüllte Beispiele. Du kannst auch einen Beamten fragen. Bei der eigentlichen Kontrolle, wird ein Foto von dir gemacht und du musst deine Zeigfinger-Abdrücke dort lassen. Auch wenn du einen biometrischen Pass hast. Wichtig ist, immer freundlich sein und nicht drängeln.

Ja, es ist eine ganze Prozedur, bis man dann endlich durch die ganzen Kontrollen hindurchgekommen ist und trotzdem wirst du schon am Flughafen das erste Feeling von Japan finden. Es ist anders als bei uns. Sie scheinen immer im Stress zu sein und trotzdem hast du das Gefühl sie sind total ruhig.

Solltest du Fragen haben für deine Japanreise-Vorbereitungen: 
Melde dich! Ich bin gerne für dich da.

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