Mittwoch, 25. Oktober 2017

5 Unterschiede zwischen japanischem Reiswein (Sake) und Wein

Von der Firma “foodex” wurde ich am 17. Oktober 2017 zum Sake testen in der japanischen Botschaft in Bern eingeladen. Für mich war es das erste Mal, dass ich in der japanischen Botschaft war. Beim Eintreffen wurde ich von einer Mitarbeiterin begrüsst. Sie sagte zu mir, ach sie sind die Dame mit den Bentos. Ich war überrascht, berührt und ich freute mich, dass die japanische Botschaft über meine Arbeit Bescheid weiss. Ich genoss den Event umso mehr liess mich in die Welt des Sake einführen.


Sake ist japanischer Reiswein. Er kann warm, kalt oder sogar bis auf 55°C geheizt werden. Er hat zwischen 5 % bis zu 17 % Alkoholvolumen enthalten. Sein Geschmack kann süss, scharf oder prickelnd sein. Ich durfte einen Sake probieren, welcher mich an Prosecco erinnerte. Diesen würde ich wahrscheinlich in meinem Restaurant zum Apero servieren. 


Jeder Sake passt zu einem speziellen Gericht. Das ist identisch wie beim Weiss- und Rotwein. 


In Japan wird der Sake gerne mit Freunden und Familie getrunken. Aus diesem Grund können in Japan Sake Flaschen gekauft werden, welche 2 Liter Inhalt haben. Im Supermarkt kann Sake auch in der Dose oder im Tetrapak gekauft werden. 


Der Geschmack des Sake liegt beim Reiskorn. Dieses wird auf verschiedene Stufen gemahlen. Diese definieren ebenfalls die Qualität. Je mehr das Reiskorn gemahlen wurde, desto hochklassiger ist der Sake. 


Neben der Reisqualität ist die Wasserqualität wichtig. Für einen runden Sake wird weiches Wasser benötigt. In Japan gibt es fast nur weiches Wasser. Aus diesem Grund gibt es viele Sake-Brauereien. 

Aus Sake können Longdrinks hergestellt werden. Ich konnte ein paar Rezepte mitnehmen und werde das eine oder andere probieren. Da Sake weniger stark als gebrannter Alkohol ist, bin ich mir fast sicher, dass ich Longdrinks aus Sake bevorzuge. 

Sake

Diese zwei Flaschen erhielt ich als ich den Sake-Event verliess. 

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